Hab ich was verpasst?

Ja, die Palästinenser leiden unter Besatzung und Besiedelung; sie wollen endlich den eigenen Staat. Nur sind die Kosten enorm. Sie müssten sich mit einem Drittel des Landes begnügen, wo ihnen doch das ganze gebühre..

(via)

Ehrenburg Superstar!

(via)

Hoffentlich…

Heute erscheint das Machwerk des Herrn S.

Zum Titel kann man nur sagen: hoffentlich!

Euer Pluralismus kotzt mich an…

Heute findet in Dortmund der alljährliche Christopher Street Day statt. Man gibt sich weltoffen, tolerant und bunt. Für 24 Stunden. Denn danach kehrt die gewohnte Alltagsscheiße – Homophobie, Sexismus, Rassismus und Antisemitismus – des kapitalistischen Normalvollzugs wieder ein, Neonazis mobilisieren, der Staat kriminalisiert. ‘Euer Pluralismus kotzt mich an…’ weiterlesen

UZ, UZ, UZ – Techno, Pop und (Gegen)kultur…

…im Ultrageilen/Unabhängigen/UNSEREM Zentrum Dortmund:

klick!

Kommt alle hin, seid kreativ und bringt euch ein; Räume sind für alle da, also eignet sie Euch an!

UPDATE 16:26 Uhr: Das Gebäude der Kronenbrauerei wurde nach Strafantrag des*der Eigentümer*in geräumt; zu Festnahmen kam es meines Wissens nach nicht. Ein halbes Jahr Vorbereitung innerhalb weniger Stunden zunichtegemacht. Oder doch nicht?! Die Forderung nach einem Selbstverwalteten Raum, frei vom sexistischen, rassistischen und kapitalistischen Normalvollzug wird nicht verstummen. Dass ein akuter Bedarf besteht, zeigen gerade Initiativen wie der AK Freiraum oder UZDortmund.

Für die Besitzer*innen des Kronen-Gebäudes, die Polizei, die Stadt Dortmund und nicht zuletzt auch die Kulturhauptstadt indes heißt es wieder einmal: mission accomplished – Leerstand erhalten für die weitere Hoffnung auf etwaige Investitionen in kommerzielle Projekte und Luxuslofts.

Die Auflösung der Besetzung stellt ein weiteres Mal die Unfähigkeit der Verantwortlichen der Stadt und den Organisator*innen der Kulturhauptstadt zur Schau, auf politische Bewegungen, die konkret auf bestehende Probleme hinweisen, angemessen zu reagieren. Das Einzige was ihnen einfällt, ist, die Gewaltfrage zu stellen – ein Armutszeugnis.

venceremos!

Kontinuitäten #2

…Karemera ist Tutsi und überlebte den Völkermord in einem Versteck. »Meiner Meinung nach gibt es noch viele Hutu, die weiterhin ihre Arbeit beenden wollen«, sagt er. Viele dieser Menschen gingen sogar zu Kagames Wahlkampfauftritten, trügen T-Shirts der RPF und wählten eventuell den Tutsi Kagame. »Doch wenn sich die Möglichkeit bietet, kann das Morden hier wieder beginnen«, glaubt Karemera. »Denn genauso, wie sich die Menschen nun für Kagame begeistern, lassen sich morgen Tausende für andere Ideologien mobilisieren. Genau wie 1994 und in den Jahren davor.«

Heute in der (noch) aktuellen Ausgabe der Jungle World gelesen.

eigentlich…

Ja, eigentlich wollte ich einen Beitrag zu durchfeierten Tagen und Nächten im Kontext zur Loveparade schreiben.. Dies scheint nun jedoch reichlich unangebracht.

In der nächsten Zeit werde ich mich hingegen mal um einen Umbau des Blogs kümmern.

ohne Worte:

Endlich ist die Scheisze (fast – denn schland kassiert ja noch von Uruguay) vorbei! :)

Auf zu neuen Taten!

Dem Naziaufmarsch am 4.9.2010 in Dortmund entgegentreten!

Aufruf S4-Bündnis: klick

17. Juni – Kein Tag für Nationaltaumel

Einleitung.

Nachdem ich im Kurzurlaub mit einem Genossen eine kurze Diskussion darüber geführt hatte, was der 17. Juni 1953 eigentlich war, wurde mir bewusst, wie wenig ich selber dazu weiß. Die Frage, vor deren Hintergrund ich diesen Artikel schreibe war, ob die Aufstände im Juni 1953 konterrevolutionär oder Klassenkampf waren. ’17. Juni – Kein Tag für Nationaltaumel’ weiterlesen